Entdröhnen/Dämpfen2019-04-01T16:09:14+00:00

Entdröhnen /Dämpfen

Beim Entdröhnen, auch als «Körperschall-» oder «Schwingungsdämpfung» bezeichnet, geht es primär um eine Reduktion bzw. Dämpfung von «abgestrahltem» Luftschall bei der Emissionsquelle. Versetzt man z.B. einen Gong mit einem Hammer in Schwingung, so ist der Klang, den wir wahrnehmen, der abgestrahlte Luftschall. Die Oberflächenschwingung eines Materials strahlt aber nicht nur Luftschall ab. Der Schall breitet sich auch im Material / Körper selbst aus.

Die Entdröhnung gelangt in folgenden Fällen zum

Einsatz:

  • Profil-Blechkonstruktionen (innen + aussen)

  • Kunststoffgehäuse

  • Maschinenverkleidungen

  • Ventilationsanlagen

  • Fahrzeugchassis (Bodenkonstruktionen)

Verlustfaktor

Der Verlustfaktor ist eine dimensionslose Grösse und gibt an, wie schnell das mechanisch in Schwingung versetzte (angeregte) Material wieder «zur Ruhe» kommt. Je höher dieser Faktor, desto geringer die Schallausbreitung und umso besser die Dämpfung.

Merke

Dünnwandige Konstruktionen verlangen eine Antidröhnbeschichtung.

Das Dämpfungsmaterial wird normalerweise in

2-facher Blechstärke aufgetragen.

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